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Denkmäler und Skulpturen

in der Regione

Das Denkmal dem Samowar aus Suksun
Das ist das einzige Denkmal in Russland zur Ehre vom Samowar. Das Denkmal ist 3 m 20 cm hoch. Solches gibt es sogar in Tula nicht, der Heimatstadt vom Samowar. Das Denkmal befindet sich in einem malerischen Lindenpark. Vier Skulpturen symbolisieren Wohlstand, feste Familienbeziehungen und Gastlichkeit. Es existiert den Volksglauben, dass der, wer den Samowar aus Suksun reibt, immer von den Freunden und Angehörigen umgeben werden wird. Nach der Registrierung der Eheschliessung kommen hierher Jungvermählte, um ein einzigartiges Rituall zu schaffen: sie halten sich an das Hähnchen des Samowars, geben den Wunsch auf und glauben daran, dass ihr Familienleben lang und voll Glück wird. Die Einwohner der Stadt und Gäste füllen eine Teetasse mit den Münzen in der Hoffnung auf die Rückkehr dahin. Der Autor des Denkmals ist Ivan Storozhev.


Das Denkmal dem Flieger Nikitka
Die Bronzenskulptur des Jungen Nikitka liegt im Herzen des ersten in Russland Parks der Luftschiffahrer. Es wurde nicht zufällig beschlossen, den Jungen zu verewigen: der Sage nach war gerade er der erste Eroberer des Himmels in der Rus. Dafür hat er das Ebenbild von den Flügeln gebastelt. Zuerst ist er von einem Baum zum anderen “geflogen”, dann hat er sich entschieden, von dem Glockenturm zu fliegen. Und das ist ihm gelungen. Das Leben vom Jungen ist tragisch abgebrochen: Ivan Grozny hat befohlen ihn hinzurichten zur Belehrung allen, wer noch sich untersteht, in den Himmel wie ein Vogel aufzufliegen. Die Höhe der Skulptur ist etwa 170 cm. Sie ist aufs Postament aus dem ungeschliffenen Stein errichtet. Der Park der Luftschiffahrer liegt nicht weit vom Kunstmuseum.


 Pasternak-Denkmal

Das ist das einzige Denkmal zur Ehre von Boris Pasternak in Russland. Der Autor von Skulptur ist die Moskauer Architektin Jelena Munz. Sie hat den Dichter im Alter von ungefähr 26 Jahren mit dem im Wind flatternden Schal dargestellt. Ausgerechnet in diesem Alter ist er nach Perm im Jahre 1916 angekommen. Nach dem Geständnis der Architektin wurde sie beim Schaffen des Denkmals von den Gedichten “Marburg” und “Der Ural zum ersten Mal” inspiriert.


Drei Meter hohe Bronzenbüste des Schriftstellers auf dem Granitpostament ist in der Grünanlage der Permer Oper aufgestellt, was nicht weit von der Puschkin Bibliothek ist. Das ist ein Zeichenort im Roman “Doktor Zhivago”. Wie die Sage spricht, haben sich die Haupthelden Lara und Juri gerade hier getroffen. Und Perm ist zum Prototyp der Stadt Jurjatin geworden.



Der Park der Sowjetkultur

Der Park der Sowjetkultur wurde am 18. Juli 2009 eröffnet. Hier sind die Helden des Sowjetmonumentalismus vorgestellt: Pioniere mit Hörnern, schneidige Flieger, Frauen mit Rudern. Die Gipsfiguren haben sich durch ein Wunder in einem ehemaligen Pionierlager “Zorka” erhalten, woher sie angefahren und sorgfältig restauriert worden sind.


Das Schaffen vom Park in der Stadt Lisva ist nicht als Zufälligkeit zu nennen. Das sozialistische Städtchen mit dem Hüttenwerk ist mit Hilfe vom Volkskomissar Anatolij Lunatscharskij entstanden, der Lisva 1928 besucht hatte. Der Sage nach ist der Volkskomissar in diese Stadt danach gefahren, als er in der Ausstellung der Permer Holzskulptur die Schnitzdarstellung vom Gott Savaofa aus der Kirche des Heiligen Pfingstens aus Lisva gesehen hatte. In dieser Stadt herrschte damals ein totaler Vervall, es gab auf einen Einwohner nur 2,5 Kvadrat Meter Wohnfläche, die Leute lebten gedrängt in den Erdhütten und nassen Häusern. Lunatscharskij hat darauf bestanden, finanzielle Mittel der Stadt und dem Werk für den Wohnbau bereitzustellen.


Der Park der Sowjetskulptur war ein Teil des umfassenden Projekts “Schusevskij Kvartal”, zugrunde dem das Errichten von einem sozialistischen Städtchen Lisva lag. Das sozialistische Städtchen wurde vom berühmten Architekt Alexej Schusev projektiert, der auch als Autor des Lenin-Mausoleums auf dem Roten Platz gilt.



Der Friedhof „Jegoschichinski Nekropole“

Der älteste Friedhof in Perm. Es wurde im XVII Jahrhundert gegründet. Diese Nekropole liegt zwischen dem Fluss Jegoschicha und seinen Nebenfluss Styx, der seinen Namen aus griechischer Mythologie entlehnte(so wird der Todesfluss genannt).


Der Friedhof ist dem Glauben der Begrabenen entsprechend in Parzellen geteilt – der russische orthodoxe (alte und neue), lutherische, moslemische, jüdische und katholische. Der Friedhof Jegoschichinskoje ist heute von großer historisch-kulturellen Bedeutung. Hier sind viele bekannte Persönlichkeiten beerdigt, solche wie Petr Subbotin-Permjak, der Teilnehmer von Borodino-Schlacht Major Teplow (sein Sarkophag wurde von berühmten Architekten Swijasew projektiert) und viele anderen.



Die Nekropole ist durch zahlreiche legendäre Monumente bekannt. Z.B., das so genannte Grab der „verdammten Tochter“ – das große gusseiserne Grabmal, worum sich eine ihren eigenen Schwanz beißende Schlange schlingt.


Nicht weit von Jegoschichinski Friedhof findet man den „Jegoschichinski Aufschluß“ – ein unikales geologisches zur Dyas-Epoche gehörendes Denkmal.



Der Eifelturm
Die Kleinkopie des berühmten Eifelturms wurde in Perm vor einigen Jahren vor dem Einkaufszentrum „Magpermmet“( Rjasanskaja Strasse, 19) errichtet. Heute ist der Permer Eifelturm zu einem Wallfahrtsort der heiratenden Liebespaaren geworden. Am Hochzeittag lassen sie sich daneben fotografieren – man glaubt, dass es Glück bringt.


Skulpturen in Komsomolski Prospekt
Am 21. Mai 2008 wurden in Zentrum von Perm drei Metallskulpturen aufgestellt. Die erste Komposition heißt „Es gab alte Legende“ und schmückt die Allee des Komsomolski Prospekts dem Kinotheater „Oktjabr“ gegenüber. Das Werk des Autors aus Tobolsk Dmitri Pribylnow besteht auf 95% aus Schrott. Zwei andere heißen „Engel von Kama“ und „Parma-Brise“ und sind am Kai neben der Gemäldegalerie installiert. Diese Skulpturen wurden im Rahmen des internationalen Festivals der modernen Plastik „Art Season“ im August 2007 geschaffen. In diesem Herbst sind in der Allee noch drei Gartenskulpturen aus dem Programm des Festivals 2007 und 2008 erschienen: „Wiedergeburt“ (Boris Uralski, Perm), „Pomona“ (Dmitri Postnikow, Izhewsk), „Wacholderlärm“ (Alexander Ivanow, Nizhni Tagil).


Nikolaus Wundertäter Denkmal
Dieses Denkmal wurde an dem Domplatz im Jahre 2008 errichtet. Es war ein Geschenk der Stadt Perm zu ihrem 285-jährigen Jubiläum von dem Plastiker Wjatcheslaw Klykow. Man ehrt den heiligen Nikolaus als Gönner und Schützer dieses Landes.


„Krokodil Gena und Tscheburaschka“

Beide Skulpturen wurden vom Komi-Permer Plastiker Wladimir Moskalew aus Holz geschnitzt. Dieses ungewöhnliche im Jahre 2009 in Kudymkar errichtete Denkmal erinnert an berühmten sowjetischen Trickfilm und an die Bücher von Eduard Uspenski.


Es ist dem Denkmal „Permjak-gesalzene Ohren“ ähnlich – der Kopf von Tscheburaschka ist in Form einer Foto-Umrahmung angefertigt.



Dieses ungewöhnliche Objekt wurde nicht umsonst gerade in Kungur errichtet. Die Stadt liegt an der Kreuzung wichtiger Handelsrouten. Der „ Nabel der Welt“ liegt dementsprechend an der Kreuzung von sieben Wege ( fünf davon sind für die Fussgänger geeignet, und zwei gehören zu hiesigen Wasserstraßen).