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Das ist das einzige Denkmal zur Ehre von Boris Pasternak in Russland. Der Autor von Skulptur ist die Moskauer Architektin Jelena Munz. Sie hat den Dichter im Alter von ungefähr 26 Jahren mit dem im Wind flatternden Schal dargestellt. Ausgerechnet in diesem Alter ist er nach Perm im Jahre 1916 angekommen. Nach dem Geständnis der Architektin wurde sie beim Schaffen des Denkmals von den Gedichten “Marburg” und “Der Ural zum ersten Mal” inspiriert.
Drei Meter hohe Bronzenbüste des Schriftstellers auf dem Granitpostament ist in der Grünanlage der Permer Oper aufgestellt, was nicht weit von der Puschkin Bibliothek ist. Das ist ein Zeichenort im Roman “Doktor Zhivago”. Wie die Sage spricht, haben sich die Haupthelden Lara und Juri gerade hier getroffen. Und Perm ist zum Prototyp der Stadt Jurjatin geworden.
Der Park der Sowjetkultur wurde am 18. Juli 2009 eröffnet. Hier sind die Helden des Sowjetmonumentalismus vorgestellt: Pioniere mit Hörnern, schneidige Flieger, Frauen mit Rudern. Die Gipsfiguren haben sich durch ein Wunder in einem ehemaligen Pionierlager “Zorka” erhalten, woher sie angefahren und sorgfältig restauriert worden sind.
Das Schaffen vom Park in der Stadt Lisva ist nicht als Zufälligkeit zu nennen. Das sozialistische Städtchen mit dem Hüttenwerk ist mit Hilfe vom Volkskomissar Anatolij Lunatscharskij entstanden, der Lisva 1928 besucht hatte. Der Sage nach ist der Volkskomissar in diese Stadt danach gefahren, als er in der Ausstellung der Permer Holzskulptur die Schnitzdarstellung vom Gott Savaofa aus der Kirche des Heiligen Pfingstens aus Lisva gesehen hatte. In dieser Stadt herrschte damals ein totaler Vervall, es gab auf einen Einwohner nur 2,5 Kvadrat Meter Wohnfläche, die Leute lebten gedrängt in den Erdhütten und nassen Häusern. Lunatscharskij hat darauf bestanden, finanzielle Mittel der Stadt und dem Werk für den Wohnbau bereitzustellen.
Der Park der Sowjetskulptur war ein Teil des umfassenden Projekts “Schusevskij Kvartal”, zugrunde dem das Errichten von einem sozialistischen Städtchen Lisva lag. Das sozialistische Städtchen wurde vom berühmten Architekt Alexej Schusev projektiert, der auch als Autor des Lenin-Mausoleums auf dem Roten Platz gilt.
Der älteste Friedhof in Perm. Es wurde im XVII Jahrhundert gegründet. Diese Nekropole liegt zwischen dem Fluss Jegoschicha und seinen Nebenfluss Styx, der seinen Namen aus griechischer Mythologie entlehnte(so wird der Todesfluss genannt).
Der Friedhof ist dem Glauben der Begrabenen entsprechend in Parzellen geteilt – der russische orthodoxe (alte und neue), lutherische, moslemische, jüdische und katholische. Der Friedhof Jegoschichinskoje ist heute von großer historisch-kulturellen Bedeutung. Hier sind viele bekannte Persönlichkeiten beerdigt, solche wie Petr Subbotin-Permjak, der Teilnehmer von Borodino-Schlacht Major Teplow (sein Sarkophag wurde von berühmten Architekten Swijasew projektiert) und viele anderen.
Die Nekropole ist durch zahlreiche legendäre Monumente bekannt. Z.B., das so genannte Grab der „verdammten Tochter“ – das große gusseiserne Grabmal, worum sich eine ihren eigenen Schwanz beißende Schlange schlingt.
Nicht weit von Jegoschichinski Friedhof findet man den „Jegoschichinski Aufschluß“ – ein unikales geologisches zur Dyas-Epoche gehörendes Denkmal.
Beide Skulpturen wurden vom Komi-Permer Plastiker Wladimir Moskalew aus Holz geschnitzt. Dieses ungewöhnliche im Jahre 2009 in Kudymkar errichtete Denkmal erinnert an berühmten sowjetischen Trickfilm und an die Bücher von Eduard Uspenski.
Es ist dem Denkmal „Permjak-gesalzene Ohren“ ähnlich – der Kopf von Tscheburaschka ist in Form einer Foto-Umrahmung angefertigt.